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Internationale Jugendkonferenz der Kinder Not Hilfe

von Blog-Team im Alstergymnasium

Am 8. November fand die internationale Jugendkonferenz der Kinder Not Hilfe in Duisburg statt. Unter dem Motto "Schule global" berichteten Gäste aus verschiedenen Ländern über ihr Schulsystem.

Am Freitag, den 08. November, sind wir, sechs Mitglieder der Kinder Not Hilfe AG, gespannt und voller Vorfreude nach Duisburg gefahren.

Dort fand unter dem Motto „Schule global“ eine internationale Jugendkonferenz der Kinder Not Hilfe statt. Dieses Motto war jedoch fast etwas irreführend, da wir zunächst feststellen mussten, dass Schule eigentlich gar nicht global ist - etwa 185 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit erfahren keine Bildung und das aus vielen verschiedenen Gründen.

So haben uns die Südafrikaner aus Durban von ihrem Schulalltag erzählt. Frühe Schwangerschaften, Gewalt und fehlende Materialien stehen dabei ganz oben. Um den Teufelskreis zu durchbrechen arbeiten sie in Peer Groups und klären mit Hilfe von Schauspiel über HIV auf, suchen das Gespräch mit Schülerinnen und Schülern, die Hilfe benötigen, und versuchen ein Zeichen mittels guten Vorbildes zu setzten.

Die Leiter einer Youth Media Group aus dem Libanon berichteten von ihrer Arbeit mit syrischen Flüchtlingen. Diese kommen dort meist traumatisiert an und haben weder soziale Kontakte noch die Möglichkeit zur Schule zu gehen. Deshalb bietet ihnen die Youth Media Group die Möglichkeit sich drei Mal pro Woche zu treffen und über Schauspiel, Kunst und Medien zu lernen – mit großen Erfolgen: viele der Jugendlichen gewinnen Selbstbewusstsein, entwickeln Ideen und Träume und schreiben kleine Drehbücher, die sie dann selber verfilmen.

Neben den Gästen aus Durban, dem Libanon und verschiedenen Schulen Deutschlands waren auch Jugendliche aus Copacabana (Kolumbien) da. Dort besuchen sie eine Theaterschule und lernen vor allem choreographisch. Mit ihren gefühlvollen und ausdrucksstarken Schauspielen bereicherten sie uns und demonstrierten, wie man sich über seine Körpersprache und -haltung ausdrücken kann.

Insgesamt konnten wir aus einem vielfältigen Angebot von Workshops drei auswählen und an diesen teilnehmen. Von „Petitionen formulieren“ über „Wie sieht die ideale Schule aus?“ bis hin zum „Graffiti-Workshop“ war alles dabei und wir haben in den verschiedensten Themenbereichen dazugelernt.

Am Donnerstag den 14. November haben einige Teilnehmer die in der Konferenz entwickelte Petition persönlich an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung übergeben. Die Forderung „Bildung für alle“ steht dabei ganz oben.

Während der Konferenz hat das Jugendzentrum TEMPEL jeden herzlich aufgenommen und bestens verpflegt. Generell war die Stimmung sehr entspannt und offen, abends wurde getanzt, Kicker und Billiard gespielt, Musik gemacht oder sich unterhalten.

Sonntagnachmittag ging es dann wieder zurück nach Hamburg. Wirklich jeder von uns war sehr begeistert, nicht nur von der Konferenz, sondern auch von den vielen mutigen und tatkräftigen Menschen, die wir treffen durften.

Alles in allem war das Wochenende sehr bereichernd und augenöffnend und wir werden es mit Sicherheit lange in Erinnerung behalten!

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