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Die DELE-AG - ¿Qué es?

von Alex Zentgraf

Zunächst fragen sich bestimmt einige, was es mit dieser merkwürdigen Abkürzung auf sich hat. „DELE“ bedeutet „Diploma de Español como Lengua Extranjera“ (Diplom für Spanisch als Fremdsprache) und belegt auf Basis einer Sprachprüfung die Spanischkenntnisse einer Person auf einem bestimmten Niveau.

Das Diplom kommt beispielsweise bei der Bewerbung um einen Arbeits- oder Studienplatz in Spanien zum Einsatz. Ausgestellt wird es vom spanischen Ministerium für Erziehung, Kultur und Sport. Die Prüfungen werden von der Universidad Salamanca in Spanien konzipiert, korrigiert und bewertet und in 80 Ländern vom Instituto Cervantes durchgeführt. Sie bestehen aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil sowie Aufgaben zum Hörverstehen. Als wir uns das erste Mal an einem Montag in der Mittagspause versammelten und Frau Terrey-Creutz uns mit einem breiten Lächeln und einem gut gelaunten „¡Buenos días a todos!“ begrüßte, war sich eigentlich noch niemand richtig sicher, ob er sich auf das Abenteuer DELE einlassen mochte. Einige von uns wollten einfach nur ihr Spanisch verbessern, ohne gleich an eine Prüfung zu denken.

So bearbeiteten wir jede Woche die verschiedensten Prüfungsaufgaben, lernten neue Vokabeln und stellten auch mündliche Prüfungen mit Frau Terrey-Creutz nach, die uns stets mit Rat und Tat zur Seite stand. Nachdem alle einige Wochen mit dem Gedanken einer Prüfung gespielt hatten, entschloss sich die Mehrheit für eine Anmeldung. Vielen nahm die DELE-Prüfung für Schulen die Angst vor einem Misserfolg, weil man sich bei dieser Variante nicht für ein Niveau entscheiden muss und sich als Schüler/in thematisch auf vertrautem Gebiet bewegt. Je nach Kenntnisstand und Tagesform kann man im Bestfall das Niveau B1 oder sonst das Level A2 erreichen und erhält somit mit größerer Wahrscheinlichkeit ein Zertifikat als bei einer gewöhnlichen Prüfung. Nach Erledigung des Papierkrams stürzten wir uns wieder in die Vorbereitung. Als wir während der Madrid-Fahrt am Instituto Cervantes der spanischen Hauptstadt vorbeigingen, wurde uns klar, dass nun nicht mehr viel Zeit bis zu den Prüfungen blieb. Leider fanden nicht alle Prüfungen am selben Tag statt, weshalb wir in zwei Gruppen mit der Bahn zum Chile-Haus in Hamburg, in dem sich das Instituto Cervantes befindet, fuhren. Je näher die Haltestelle rückte, an der wir aussteigen mussten, desto nervöser wurden wir auch. Allerdings hat sich unsere Zeit im Instituto Cervantes dank der freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter und der modernen Räumlichkeiten sehr angenehm gestaltet. Zwischen den verschiedenen Prüfungsteilen, die immer ungefähr eine Stunde dauerten, trafen wir uns in den kurzen Pausen, um uns auszutauschen und einander Mut zuzusprechen. Doch dann war schon nach wenigen Stunden alles vorbei und die Aufregung ebbte langsam wieder ab. Erschöpft und zufrieden fuhren wir nach Henstedt-Ulzburg zurück.

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